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Puhhh....

....den ganzen Nachmittag habe ich meinen Job als Familienmanagerin ausgeübt; den Papierwust durchgesehen und fein säuberlich in die relativen Ordner versorgt. So ist bei Bedarf alles schnell wieder zur Hand.
In den vergangenen Monaten hatte sich ein beachtlicher Stapel angehäuft. Bis unser Haus bezugsbereit war wohnten wir ja einige Monate im Ferienhaus, wir sind also zweimal umgezogen. Derweil waren die Kisten mit den Ordnern in der Garage der Baustelle untergebracht.
Nach dem Einzug gings erstmal ans putzen, einrichten und einräumen, der Bürokram musste warten, bis heute! Ich möchte im neuen Jahr keine "Altlasten" abtragen müssen.
Unterdessen schaufelte mein Mann den Pulverschnee von der Terrasse, auf Morgen sind weitere Schneefälle angesagt.

Schnee....

....nun ist er da und diesmal nicht nur ein Schäumchen. Seit Stunden rieselt er leise und konstant hinunter. Im Wetterbericht sprach man von 20-40 cm die in der Nacht fallen sollen. Das wird lustig werden, die Schneeschaufeln stehen schon bereit.
Freuen wird es aber vor allem die Betreiber der hiesigen Skistation

 

Es schneit....

....und schneit..........
.....................und schneit
..........................................und schneit.........

und jetzt muss ich Schnee schippen gehen

Noch mehr....

....Schnee......!
2 Stunden lang haben wir Schnee geschaufelt, später halfen noch andere Anwohner mit

Der befürchtete....

....Muskelkater vom Schneeschaufeln ist ausgeblieben oder nur leicht verspürbar. Wir waren ja schlau gewesen und hatten in der Frühe damit begonnen als der Schnee noch leicht und pulverig war.
Später wurde es wärmer und regnete leicht, aber da waren wir bereits fertig. So konnten wir den Spätaufstehern zusehen wie sie sich abmühten.

Schade....

...es regnet und der Schnee wird matschig, das fotografieren macht keinen Spass bei diesem Wetter.
Deshalb hier noch einen Blick über die weissen Dächer von Gestern.


.................Schnee von gestern..................haha

Der Wecker....

...ist auf 5.15 Uhr gestellt.
Morgen muss ich früh raus, denn meine Tochter und ich fahren nach Zürich zum Weihnachts- Einkaufsbummel. Wir treffen uns in Biasca und da wir klug sind fahren wir mit dem Zug! Mit der Tageskarte ist das sehr preiswert und vor allem, wir können wieder einmal ausgiebig miteinander plaudern und ratschen. Seit wir umgezogen sind sehen wir uns nicht oft.

Mal sehen was Zürich uns Provinzlerinnen zu bieten hat. Die Bahnhofstrasse und den Limmatquai wollen wir abklappern, Globus, Jelmoli, Migros , Tchibo und ein paar Boutiques stehen auf dem Programm.
Hoffentlich spielt das Wetter mit.

Zürich....!

Gestern war ich den ganzen Tag unterwegs, kurz nach 6 Uhr verliess ich das Haus um mich zur Bushaltestelle zu begeben. Der Gehweg war natürlich total vereist, so musste ich mitten auf der Strasse gehen.

In Biasca traf ich mich mit der Tochter und gemeinsam bestiegen wir den Zug nach Zürich. Auf der Nordseite des Gotthardtunnels schneite es, doch je näher wir Zürich kamen desto schöner wurde das Wetter. Also nichts wie los zum Shopping. Rein und raus in die zum Teil überheizten Läden an deren Eingang uns jeweils die penetrante Duftwolke der Parfümerie empfing. Irgendwann bekam ich Kopfschmerzen, mein Kopf dröhnte, es war scheusslich. Bevor wir die Rückfahrt antraten kauften wir noch sündhaft teure Pralinen im Shopville.

Die Heimreise war für mich eine Tortur obwohl wir erste Klasse fuhren. Zum Kopfweh gesellte sich noch Uebelkeit. Ich schaffte es noch nach Hause, dann drehte sich der Magen um. Die vor einigen Stunden mit Hochgenuss verspeiste Schwarzwäldertorte kam wieder zum Vorschein in Begleitung von den halbgegarten Karotten des Mittagessens.

Eigentlich begann ich....

....diesen blog um über den Um- und Anbau unseres Hauses zu berichten.
Mittlerweile wohnen wir seit 3 Monaten darin und haben uns recht gut eingelebt. Wohnen in einem so kleinen Dorf ist für mich schon noch gewöhnungsbedürftig, vor allem was das einkaufen anbelangt. Ich kann nicht wie früher schnell mal in die Stadt gehen um mir etwas zu besorgen. Der Wocheneinkauf im nächsten grösseren Ort muss wohlüberlegt sein, denn ausser einer Metzgerei gibt es hier keine Läden. Einen Vorteil haben wir dennoch, der Bäcker bringt das Brot frühmorgens und legt es in den bereitgestellten Brotsack. Wir haben deshalb immer knusperiges Brot zum Frühstück.

Mein Mann hatte sich ausbedungen, im Haus einige kleinere Schreinerarbeiten selber zu machen. So hat er die Fensterchen (sehen aus wie Schiessscharten) in der Mansarde gemacht, einen Fenstersims, eine Türschwelle und andere Kleinigkeiten. Jetzt fehlen noch ein paar Zierleisten und die Verkleidung der Dachschräge.


Hier die Mansarde mit den "Schiess-scharten", die Mauer ist gut 70 cm dick.
Ausserdem hat das Lokal noch ein kleines Fenster gegen Süden mit Blick über die Dächer sowie ein grosses Dachflächenfenster. Der Raum ist dadurch sehr hell.

Dieses alte farbige Fenster...

....haben wir vor dem Abbruch gerettet und im Eingangsbereich wieder eingebaut.

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