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Gestern früh um halb sechs Uhr...
schaltete sich der Radiowecker ein und der Nachrichtensprecher riss mich unsanft aus den schönsten Träumen mit der Meldung vom geplanten Stellenabbau bei der Post.
Daran konnte ich jetzt nicht denken, denn heute gehts an den
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Rüeblimärt
also raus aus dem warmen Bett, duschen, frühstücken, eigene und adoptierte Katze versorgen, Rucksack packen, Regenhut einstecken, warme Socken und Schuhe anziehen denn die Wettervorhersage war gar nicht berauschend. Pünktlich fuhr meine Bekannte vor und im Auto gings bis nach Biasca. Dort nahmen wir die Bahn, nach 3 Stunden Fahrt und 2x umsteigen waren wir in Aarau. Von Regenwetter keine Spur, was für ein Glück. Bei dem Gedränge auf dem Markt wären Regenschirme sehr hinderlich gewesen.
Auf dem Markt Karotten überall, in weiss, gelb, orange und weinrot und dazwischen Stände mit Gemüse, Wurstwaren, Käse, Handarbeiten und Basteleien.
Karotten 
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Karotten und Kohl
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Lustige Kohlköpfe
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noch mehr Kohl
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Basteleien
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Igelfamilie
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An einem Stand mit schönen Seidenfoulards konnte ich nicht vorbeigehen und kaufte mir eines in warmen Herbstfarben. Auch meine Bekannte hatte inzwischen einige Käufe getätigt, inzwischen war es Mittagszeit und der Magen begann zu knurren. Wir beschlossen am Bahnhofbuffet etwas zu essen und danach den Zug nach Brugg zu nehmen.
Alles klappte wunderbar, in Brugg stiegen wir in einen Bus der uns in ein hübsches, kleines Dorf brachte. Dort kauften wir 10 kg Kirschensteine und 12 kg Traubenkerne für den Frauenverein. Bepackt wie Maulesel machten wir uns auf den Rückweg um die Ware vorerst im Schliessfach des Bahnhofes zu deponieren.
Wir hatten etwas Zeit bis zur Abfahrt und die nutzten wir für einen Stadtbesuch mit dem Resultat, dass sich unser Gepäck noch um ein paar Einkäufe bereicherte. Für die Rückreise hatte ich wohlweislich eine Verbindung ausgesucht bei der wir nur einmal umsteigen mussten.
Es war ein erfolgreicher Tag gewesen bei sonnigem Wetter und wir hatten alles Vorgenommene erledigt. Nun sassen wir zufrieden
im Zug nach Süden und mampften an dem zuvor gekauften Sandwich.
Fazit: wir waren 14 Stunden unterwegs gewesen,
davon 1/2 Std. im Auto,
7 1/2 Std. in Bahn/Bus,
1 Std. sitzend im Buffet/Wartesaal und
5 Stunden auf den Beinen!

So schnell kanns gehen...
vor ein paar Tagen hatten wir noch Höchstwerte von 24 Grad und jetzt sind es gerade mal +5 Grad, Schlotter und Zähneklapper!
Es ist heiter und in etwa 2 Stunden werden wir Sonne haben. Sie bleibt bis halb drei Uhr, dann verschwindet sie hinter der Bergkette der anderen Talseite.
Die Nachmittage scheinen dadurch düster und lang, Handarbeits- und
PC- time!

selber schuld....
eigentlich weiss ich ja, dass ich unserem alten Kater besser nichts von unserem Essen abgeben soll. Doch ich liess mich von Micky's lautstarker und inständiger Bettelei erweichen und gab ihm ein paar Häppchen vom Siedfleisch.
Er verschlang es mit Appetit, war zufrieden und hielt danach seinen Nachmittagsschlaf. Doch irgendwie ist es ihm doch nicht so gut bekommen, er suchte mehrmals hintereinander das Katzenklo auf und ich stellte leichten Durchfall fest. Zur Strafe durfte ich das bekleckerte Klo reinigen und als ich danach ins Schlafzimmer ging, glitt ich auf seinem Erbrochenen aus und fiel beinahe hin. Nun durfte ich auch noch den Fussboden und den Teppich reinigen.
Micky gehts inzwischen wieder gut.
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Sonne pur...
heute.... kaum zu glauben dass wir schon gegen Mitte November gehen. Ich war im Garten und habe noch eine Handvoll Erdbeeren geerntet und die letzten Blümchen zusammengesucht. Dabei bemerkte ich, dass der grosse Rosmarinstrauch tatsächlich nochmals blüht.
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Tagetes, Löwenmaul, wilde Salbei, Skabiose, Petersilienfruchtstände und ein filigranes Herbstblatt

Der Grund...
worum ich mich hier in den vergangenen Tagen etwas rar gemacht habe, ist das hier.
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Nachdem wir kürzlich je 10 kg Kirschsteine und Traubenkerne für den Frauenverein besorgt haben, müssen wir diese nun verarbeiten. Wir nähen Hüllen in Hülle und Fülle und füllen diese dann mit obgenanntem Material.
zwei Mäuschen, einige Nackenhörnchen und weitere sind noch in Arbeit.

Ausschlafen....
wollte ich heute, denn schliesslich ist Sonntag. Doch schon kurz nach 6 Uhr hörte ich Micky miauen. Nun er liess sich fürs erste besänftigen und ich döste weiter.
Nach einer halben Stunde wieder miauen, diesmal lauter und fordender. Als ich endlich aus dem Bett sprang empfing er mich mit lautem und anhaltendem Miau, eher schon ein Gebrüll und es tönte so als schimpte er mit mir.
Seit wir im eigenen Haus wohnen ist Micky lauter geworden, scheint mir. Aber vielleicht auch nur deshalb, weil ich nicht (wie früher in der ringhörigen Wohnung mit Tierhalteverbot) bei jedem miau gleich losrenne .
Nach ein paar Streicheleinheiten und einem vollen Futternapf beruhigte er sich wieder und begann zufrieden zu schnurren.
Na, er hat mir wieder mal gezeigt, wer der Herr im Hause ist.
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Ein ungemütlicher Wind....
blies gestern, kein Spaziergang-Wetter!
Deshalb setzte ich mich an den Tisch und liess meine alte Pfaff rattern, es entstanden weitere Hüllen für Kernenkissen.
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Die Schildkröte war schon etwas knifflig, doch beim zweiten Anlauf gelang sie mir doch recht gut.

Insgesamt sind es nun:

4 x Nackenhörnchen, 2 x Maus, 2 x Herz und 1 x Schildkröte

Abends beim fernsehen stricke ich Pulswärmer oder Socken, alles für den Weihnachtsmarkt am 3. Dezember.

Kuh-Alarm !
seit einigen Tagen weiden sieben Kühe mit lustigem Glockengebimmel auf Nachbars Wiese. Als wir heute morgen zum Garten fuhren waren es jedoch nur noch sechs. Die siebte, oh Schreck, hatte sich davon gemacht, die Strasse überquert und weidete friedlich auf unserer Wiese. Schnell sah ich im Garten nach. Dort hatte sie schon einen Besuch abgestattet, die Petersilie sah aus wie abgemäht und einige Winterzwiebeln waren zertreten. Den Salat hatten wir zum Glück zugedeckt und eingezäunt, so blieb der Schaden klein.
Mein Mann trieb die Kuh zurück in die eingezäunte Nachbarwiese, doch was nützt ein Elektrozaun wenn er nicht unter Strom ist? Den Landwirt kümmerts einen Sch....!

Filz-Kurs
heute war der erste Kursabend im Filzen.
Die Kursleiterin, jung und sympatisch, erwartete uns und hatte alles perfekt vorbereitet. Auf jedem dem Tisch lag eine Plastikwanne, Schaumgummiunterlage, Gummimatte, Gardine, Noppenplastik und eine kleine Plastikflasche mit gelochtem Deckel. Auf einem Rechaud wurde in einem grossen Topf Wasser erhitzt.
Wir, 9 Frauen von ganz jung bis ziemlich ergraut (ich!) liessen uns in der Kunst des Filzens unterweisen. Vor zwei Jahren hatte ich schon mal einen Kurs besucht und ich staunte über die unterschiedliche Art des Unterrichts.
Mit einfachen Worten erklärte sie uns worauf es ankam, auch mussten wir nicht mit kaltem Wasser arbeiten wie beim ersten Mal.
Bald wurde fröhlich gearbeitet und die gezupfte und ausgelegte Flieswolle verwandelte sich mit Hilfe von Wasser und Seife und eifrigem bearbeiten zu Filz.
So entstanden Topflappen und Blumen.
Ich freue mich schon auf den nächsten Montag, dann werde ich eine Tasche filzen.

Filziges!
eigentlich sollte mein erstes Uebungsstück im Filzkurs ein Topflappen sein, doch ich hatte mich wohl in der Grösse verschätzt.
Deshalb legte ich das noch nasse Teil über einen Topf und zog es etwas in Form.
So sah es danach in trockenem Zustand aus

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zuhause habe ich noch einige Blümchen gefilzt
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Die Schildkröte stammt aus dem Kurs 2004
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ebenso diese Teile
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