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....lange habe ich nichts mehr geschrieben, irgendwie fand ich die Alltäglichkeiten nicht so berauschend um sie im blog zu verewigen, wen interessiert das schon! 

Der Winter hat uns fest im Griff, es liegt Schnee und ist sehr kalt. Die lokale Skistation hat regen Betrieb, ich ziehe jedoch die warme Stube vor! Wir waren kurz in unserem Rustico am Berg. Die Spuren im Schnee zeigen was da alles an Wild unterwegs ist.  Deutlich erkennbar waren diejenigen von Reh und Hirsch, da gab es jedoch noch eine andere, die  wir einem Hasen zuordneten. Also gibt es wieder solche, wie auch eine Anwohnerin bestätigte. Den letzten Hasen habe ich vor gut 20 Jahren beobachtet. 

Im Garten zwischen den beiden Tannen liegt die letzte Ruhestätte von Micky, unserem Stubentiger. So hat sich der Kreis geschlossen, 1989 kam er hier zur Welt, wo er seine Kindheit verlebte bevor wir ihn zu uns in die Stadtwohnung holten. Viel haben wir zusammen erlebt und es war schwer ihn gehen zu lassen. 

 

4 Kommentare 4.1.09 16:01, kommentieren

so ganz ohne.....

......Katze kann ich nicht sein!

Nachdem wir vor 3 Monaten unseren Micky einschläfern mussten, fehlte einfach etwas im Haus. 

Der Nachbarskater hatte gesehen als wir Micky zum Tierarzt brachten und irgendwie begriffen, dass der fauchende, knurrende schwarzweisse Kater der ihm durch die Glastüre drohte, nicht mehr im Hause ist.  Also besucht er uns fast täglich und hält auch schon mal ein Schläfchen auf dem Sofa.

Ende Dezember hat ein anderer Nachbar sich eine Jungkatze zugelegt, die aber sofort reissaus nahm. Es war so richtig kalt mit 8 Minusgraden, Schnee und Eis.  Dass ein 5 Monate altes Kätzchen alleine draussen in der Kälte war, liess mir keine Ruhe und ich begann zu suchen. Schliesslich hörte ich ein klägliches miauen, es schien aus dem unbenutzten Keller gegenüber zu kommen. Sofort stellte ich  Katzenfutter vor die Kellertüre und beobachtete durchs Küchenfenster. Bald schon kam ein dünnes, total verängstigtes graues Kätzchen zum Vorschein. Es stürzte sich aufs Essen und verschlang alles in kürzester Zeit, richtig ausgehungert musste es sein. Seither füttere ich die Katze, nein das Katerchen, denn der Nachbar kümmert sich wenig darum, genausowenig wie um seinem Hund.  Dieser ist draussen auf wenigen Quadratmetern eingesperrt und hat keinen   Auslauf, solche Leute dürften keine Tiere halten.

Der kleine Kater hat inzwischen auch  Bekanntschaft mit dem alten Kater gemacht und die beiden vertragen sich. Der Kleine folgt dem Grossen überall hin und morgens warten beide vor unserer Kellertüre.

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3 Kommentare 30.1.09 14:59, kommentieren